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E-Mail-Marketing
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E-Mail-Marketing − Einführung

fotolia_1871519_s_120 E-Mail-Marketing zielt mit dem Verschicken von E-Mails (z.B. in der Form von Newslettern) darauf ab, die Zielgruppe möglichst direkt anzusprechen.

Beim E-Mail-Marketing gelten im Wesentlichen die Grundregeln des Dialogmarketings. Dies bedeutet, dass die anvisierte Zielgruppe nicht nur direkt, sondern auch persönlich angesprochen und zu einer bestimmten Reaktion motiviert wird.

Mit E-Mail-Marketing können sowohl Kundengewinnung als auch Kundenbindung realisiert werden. Bei richtiger Umsetzung gelingt dies sehr gut. Mehr als sieben Prozent Response-Rate können verzeichnet werden, und das ist noch nicht einmal ein Spitzenwert bei gutem E-Mail-Marketing. Der Grund für den Erfolg liegt in der hohen Akzeptanz dieses Werbemediums. Die Voraussetzung für die hohe Akzeptanz ist jedoch eine, im Vorfeld vom Empfänger persönlich, erteilte Erlaubnis (Permission). Alles andere würde auch, rein rechtlich betrachtet, zu Spam zählen.1

Formen des E-Mail-Marketings

Für das E-Mail-Marketing können folgende wichtige Formen identifiziert werden: E-Mailings oder Stand-Alone-Kampagnen, der Newsletter, und das Newsletter-Sponsorship.2

E-Mailings oder Stand-Alone-Kampagnen sind das elektronische Pendant zu traditionellen Postwurfsendungen. Eine Kampagne umfasst in der Regel eine oder mehrere Aussendungen zu einem Thema. Häufig ist es das Ziel, ein Produkt, eine Dienstleistung oder ein Unternehmen einer zuvor definierten Zielgruppe näher zu bringen. Ebenfalls können E-Mailings zum Einsatz kommen, um verstärkt saisonabhängige Produkte und Dienstleistungen oder die Teilnahme an einem Gewinnspiel zu bewerben sowie eine Einladung zu einem speziellen Event zu transportieren.

Das Spezialgebiet des Newsletters ist die Kundenbindung. In Newslettern kann der Versender den Empfänger in regelmäßigen Abständen (wöchentlich bis monatlich) über aktuelle Entwicklungen, Produkte, Leistungen und Angebote informieren und somit dafür sorgen, dass er im Gedächtnis des Empfängers präsent bleibt. Neben den News findet der Leser meist einen Link, der ihn zu weiteren Informationen oder gar direkt zum Kauf oder zur Bestellung leitet. Der Newsletter sollte allerdings nicht mit einem „Werbeletter“ verwechselt werden, d.h. die nützlichen Informationen (News) sollten in einem Newsletter gegenüber den werblichen Inhalten dominieren und Werbebotschaften sollten subtil an den Empfänger herangetragen werden.3 Neben einer einseitigen Kommunikation kann man dem Empfänger durch den Newsletter einen Dialog anbieten, indem man z.B. E-Mail-Adressen für alle Arten von Feedback bereitstellt oder eine Leserbriefrubrik einführt.4 Auf diese Weise erhält man eine wertvolle Rückmeldung von den Lesern, anhand derer man die Kommunikation verbessern und noch zielgerichteter und individueller gestalten kann.

Unternehmen, für die der Aufwand oder/und die Kosten einen eigenen Newsletter zu erstellen zu hoch sind, können sich bei der Erstellung eines Newsletters zusammenschließen. Die Unternehmen sollten nicht in einer Konkurrenzbeziehung zueinander stehen und die gleiche Zielgruppe ansprechen. So werden die Kosten entsprechend verteilt und es kann ein attraktiver Newsletter-Mix entstehen, der dem Empfänger einen Mehrwert bietet.

Newsletter-Sponsorship: Bei dieser Form des E-Mail-Marketings erstellt ein Anbieter keinen eigenen Newsletter, sondern platziert seine werblichen Inhalte im etablierten Newsletter eines anderen Unternehmens. Der Werbeplatz ist zwar kostenpflichtig, man benötigt jedoch keine technische Infrastruktur und keinen eigenen Adressenbestand. Es sollte selbstverständlich darauf geachtet werden, dass der Newsletter, in dem man eine Werbefläche bucht, der Zielgruppe zukommt, die man selbst im Blick hat.

Weitere Formen des E-Mail-Marketings sind E-Kataloge und E-Zines. E-Kataloge stellen über spezielle Datenbankanwendungen Produktpaletten für einen Online-Bestellvorgang zur Verfügung.5 Bei E-Zines handelt es sich um elektronische Zeitschriften, die meist als Zusatz zu klassischen Printausgaben an Abonnenten oder Kunden verschickt werden . Neben redaktionell aufbereitetem Content findet man darin auch mehrzeilige Werbeanzeigen.6

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